
Wer mit hoher Geschwindigkeit auf zwei Rädern den Asphalt unsicher machen möchte, kommt an einem Rennrad nicht vorbei. BMC, Giant oder Scott? Soll es eine italienische oder doch die deutsche Rennradmarke werden? Bei den unzähligen Herstellern verliert man schnell mal den Überblick. Damit dir das nicht passiert, stellen wir dir eine Liste an Top-Rennrad Marken vor!
Im Jahr 1977 von den Brüdern Marino, Alcide und Renato Basso gegründet, bietet die italienische Traditionsmarke auch heute noch echte Rennrad-Qualität made in Italy. Dabei gehören die hochwertigen Bikes eher zum gehobenen Preis-Segment. Dabei charakteristisch sind neben dem stilvollen Design auch die individuell an den Einsatzzweck angepassten Geometrien der Carbon-Rahmen. Wer auf italienische Handwerkskunst steht, kommt an Basso nicht vorbei.
Mit einer Geschichte, die bis ins Jahr 1909 zurückreicht, zählt BH zu den traditionsreichsten Fahrradmarken Europas. Das spanische Unternehmen aus Vitoria-Gasteiz ist besonders für sportliche Rennräder mit einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt. Im Profi- und Amateurbereich überzeugt BH mit leichten Carbon-Rahmen, aerodynamischen Designs und moderner Integration. Besonders beliebt sind Modelle wie das BH Ultralight oder das aerodynamische BH G8, die sowohl für ambitionierte Hobbyfahrer als auch für Wettkampfeinsätze entwickelt wurden.
Seit über 130 Jahren ist der italienische Premium-Radhersteller für seine qualitativ hochwertigen Räder bekannt. Naben dem stilvollen Design, legt die Prestige-Rennradmarke hohen Wert auf Performance und erstklassigen Materialien – daher werden insbesondere ambitionierte Rennfahrer angesprochen. Alle Rahmen von Bianchi werden mit viel Herzblut und dem langjährigen Knowhow am Hauptsitz in der Provinz Bergamo entwickelt.
Im Rennradbereich gehört BMC ohne Zweifel zu den führenden Rennrad-Marken. Die Schweizer mit dem Hauptsitz in Grenchen im Kanton Solothurn stellen seit 1986 hervorragende Rennräder her. Nicht umsonst sitzen ausschließlich Radenthusiasten unter den 120 Mitarbeitern. Bekanntheit erlangte BMC auch durch den Tour de France Sieg von Cade Evans im Jahr 2011. Beispielhafte Modelle sind die Modelle BMC Crossmachine, Roadmachine, Teammachine oder Timemachine.
Die deutsche Marke Bulls gehört seit vielen Jahren zu den etablierten Herstellern im Rennrad- und MTB-Bereich. Bekannt wurde Bulls insbesondere durch das starke Preis-Leistungs-Verhältnis und die enge Verbindung zum Profi- und Jedermannsport. Die Marke entwickelt moderne Rennräder für unterschiedliche Einsatzbereiche – von Einsteiger-Modellen bis hin zu leistungsorientierten Carbon-Rennrädern. Beliebte Modelle wie das Bulls Harrier oder das Bulls Desert Falcon kombinieren sportliche Geometrie mit zuverlässiger Ausstattung und hoher Alltagstauglichkeit.
Im Jahr 1971 in Pennsylvania von Joe Montgomery gegründet, zählt Cannondale heute zu den bekanntesten Rennradherstellern. Besonders für ihre innovativen Aluminium-Rahmen und der SAVE-Technologie, die Vibrationen durch ein spezielles Rohr reduziert, erhält die US-Brand Anerkennung in der Branche. Sehr beliebt ist der Dauerbrenner Cannondale SuperSix Evo, der durch den Carbon-Rahmen mit einem geringen Gewicht, hoher Steifigkeit und präzisem Handling punktet.
Eine Rennmaschine von Cervélo kann man fast schon als Statussymbol betrachten. Bereits im Jahr 1996 konnten Gründer Gerard Vroomen und sein Freund einen Carbonrahmen mit einem Gewicht von unter 1 Kilogramm entwickeln. Und auch heute bilden fast ausnahmslos Rahmen aus der Kohlenstofffaser das Herz der pfeilschnellen Rennmaschinen. Da ist es also kaum verwunderlich, dass der kanadische Radhersteller internationale Radsportteams und die besten Triathleten der Welt ausrüstet. Mit dem Anspruch, die schnellsten Rennräder zu entwickeln, setzt Cervélo nur auf die besten Materialien und Komponenten. Da Qualität einen Preis hat, sind die Räder im obersten Preissegment verortet.
Corratec wurde 1990 in Rosenheim gegründet und zählt zu den bekanntesten deutschen Fahrradmarken im sportlichen Segment. Das Unternehmen entwickelt Rennräder mit Fokus auf Innovation, Aerodynamik und Fahrperformance. Besonders bekannt ist Corratec für markante Rahmenkonzepte und moderne Carbon-Technologien. Modelle wie das Corratec CCT Evo oder das Allroad-Modell Corratec Allroad stehen für sportliche Performance sowohl auf langen Ausfahrten als auch im ambitionierten Renneinsatz.
Die Pfälzer gelten in puncto Produktpalette als echter Tausendsassa unter den Bike-Herstellern. Doch auch die Rennräder von Cube brauchen sich keinesfalls vor der namhaften Konkurrenz verstecken. Besonders aufgrund des ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnisses und dem klaren Design sind die Räder sehr beliebt und nachgefragt. Ob Race, Aero, UCI-Compliant oder Endurance – durch das breite Produktportfolio kann Cube für jeden Einsatzzweck das passende Modell anbieten.
Wer Wert auf ein aerodynamisches Rennrad legt, kommt an den US-Amerikanern von Felt definitiv nicht vorbei. Kein Wunder, Gründer Jim Felt pflegte eine große Leidenschaft zum Triathlon und hatte daher den Wettkampf-Aspekt der Räder immer im Blick. Neben Profi-Rädern gibt es auch Rennräder für ambitionierte Hobbyfahrer aus dem Amateurbereich.
Die Marke Focus wurde 1993 vom ehemaligen Cyclocross-Weltmeister Mike Kluge gegründet und hat sich schnell im Rennradsegment etabliert. Focus entwickelt sportliche Rennräder mit deutscher Ingenieurskunst und einem klaren Fokus auf Performance und Komfort. Besonders beliebt sind Modelle wie das Focus Izalco Max oder das Endurance-orientierte Focus Paralane. Die Marke ist sowohl im Profi- als auch im Hobbybereich stark vertreten und überzeugt mit modernen Carbon-Rahmen und ausgewogenen Fahreigenschaften.
Giant gehört zu den weltweit größten Zweiradsportproduzent und wurde 1972 gegründet, das erste Vollcarbon-Rennrad brachten die Taiwanesen 1996 auf den Markt. Erkennbar sind die Bikes an der speziellen Rahmengeometrie: das Oberrohr fällt zum Sattelrohr deutlich ab und dadurch wird das Rahmen-Dreieck kompakter. Das reduziert zum einen das Gewicht, zum anderen verbessert sich dadurch die Steifigkeit. Das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis, die innovative Technologie und erstklassige Verarbeitungsqualität machen die Rennräder von Giant so beliebt. Beweis gefällig? Mit dem Propel-Modell konnten unsere Profi-Fahrer auf der Tour de France 2022 gleich zwei Etappensiege sichern.
Kellys stammt aus der Slowakei und hat sich in den vergangenen Jahren als internationale Fahrradmarke etabliert. Neben Mountainbikes und E-Bikes entwickelt Kellys auch moderne Rennräder für sportliche Fahrer. Die Marke kombiniert ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis mit zeitgemäßer Ausstattung und sportlicher Geometrie. Modelle wie das Kellys URC überzeugen durch leichte Rahmen, zuverlässige Komponenten und vielseitige Einsatzmöglichkeiten auf langen Straßenfahrten.
Die niederländische Traditionsmarke Koga steht seit Jahrzehnten für hochwertige Fahrräder mit Fokus auf Komfort, Qualität und Langlebigkeit. Im Rennradbereich kombiniert Koga moderne Carbon-Technologie mit einem hohen Anspruch an Verarbeitung und Fahrgefühl. Besonders beliebt sind Modelle wie das Koga Kimera, das sportliche Performance mit Komfort auf langen Strecken verbindet. Die Marke genießt insbesondere bei ambitionierten Hobbyfahrern einen hervorragenden Ruf.
Kross zählt zu den größten Fahrradherstellern Polens und hat sich auch international im sportlichen Fahrradsegment etabliert. Die Marke entwickelt Rennräder für Einsteiger und ambitionierte Fahrer gleichermaßen und legt Wert auf moderne Ausstattung und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Modelle wie das Kross Vento bieten leichte Rahmen, sportliche Geometrien und zuverlässige Komponenten für Training und Alltag.
Die österreichische Marke KTM ist nicht nur im Motorradbereich bekannt, sondern gehört auch zu den etablierten Fahrradherstellern Europas. KTM entwickelt sportliche Rennräder mit Fokus auf Qualität, Fahrdynamik und moderne Rahmenkonzepte. Besonders beliebt sind Modelle wie das KTM Revelator, das mit geringem Gewicht, hoher Steifigkeit und sportlicher Geometrie überzeugt. Die Marke ist sowohl im Amateur- als auch im Wettkampfbereich stark vertreten.
Wenn eine Firma seit 1946 auf dem Radsportmarkt aktiv ist, kann man ohne Sorgen von einem echten Traditionsunternehmen sprechen. Demensprechend lässt Lapierre die langjährige Expertise und das Know-How in die Entwicklung der Räder einfließen. Mit den Modellreihen Sesium, Aircode und Xelius decken die Franzosen eine hohe Bandbreite an Bedürfnissen ab und sind dabei in allen Preissegmenten vertreten.
Liv ist die speziell auf Frauen ausgerichtete Fahrradmarke von Giant und entwickelt Rennräder, die gezielt auf weibliche Anatomie und Fahrbedürfnisse abgestimmt sind. Die Marke kombiniert moderne Carbon-Technologien mit ergonomischen Geometrien und hoher Performance. Besonders bekannt sind Modelle wie das Liv Langma oder das endurance-orientierte Liv Avail. Liv hat sich weltweit als eine der führenden Marken für Frauen-Rennräder etabliert.
Look zählt zu den ikonischsten Marken im professionellen Radsport. Das französische Unternehmen wurde insbesondere durch Innovationen im Carbon-Bereich und die Entwicklung moderner Klickpedale bekannt. Look Rennräder stehen für höchste Performance, geringes Gewicht und aerodynamische Effizienz. Modelle wie das Look 795 Blade RS oder das Look 785 Huez gehören zu den bekanntesten High-End Rennrädern im Profi- und Amateurbereich.
Die spanische Marke Megamo entwickelt seit vielen Jahren sportliche Fahrräder für Straße und Gelände. Im Rennradbereich überzeugt Megamo mit modernen Carbon-Rahmen, sportlicher Geometrie und einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Besonders beliebt sind Modelle wie das Megamo Pulse, das sich sowohl für ambitionierte Hobbyfahrer als auch für sportliche Langstrecken eignet.
Merida gehört weltweit zu den größten Fahrradherstellern und entwickelt seit Jahrzehnten hochwertige Rennräder für unterschiedliche Einsatzbereiche. Das Unternehmen aus Taiwan ist für moderne Carbon-Technologien, hohe Fertigungsqualität und innovative Rahmenkonzepte bekannt. Modelle wie das Merida Scultura oder das aerodynamische Merida Reacto zählen zu den beliebtesten Rennrädern im Profi- und Amateurbereich.
Wenn es um Rennrad Marken geht, dürfen die Spanier von Orbea natürlich nicht fehlen. Die beliebten Produkt-Linien heißen hier: Avant (Endurance), Orca (Racing) und Terra (Allrounder). Der Radhersteller mit Sitz in Mallabia in der nordspanischen Provinz Bizkaia bietet dabei mit seinen zahlreichen Modell-Variationen für jeden Einsatzzweck das passende Bike und ist somit für ein breites Rad-Publikum interessant. Wer also ein schnelles, technisch durchdachtes Performance-Rennrad möchte, ist bei Orbea definitiv an der richtigen Adresse!
Pinarello gehört zu den renommiertesten Marken im professionellen Straßenradsport und ist eng mit zahlreichen Tour-de-France-Erfolgen verbunden. Das italienische Unternehmen entwickelt High-End Rennräder mit Fokus auf Aerodynamik, Steifigkeit und Performance. Besonders bekannt sind Modelle wie das Pinarello Dogma, das seit Jahren im Profi-Peloton eingesetzt wird und als eines der leistungsstärksten Rennräder der Welt gilt.
Polygon ist eine internationale Fahrradmarke aus Indonesien und entwickelt sportliche Fahrräder für Straße und Gelände. Im Rennradbereich überzeugt Polygon mit modernen Rahmenkonzepten und einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis. Modelle wie das Polygon Strattos richten sich an sportliche Fahrer, die eine solide Ausstattung und moderne Geometrie suchen.
Raymon ist eine vergleichsweise junge Marke aus Deutschland, die sich schnell im sportlichen Fahrradsegment etabliert hat. Die Marke entwickelt moderne Rennräder mit Fokus auf Alltagstauglichkeit, sportliche Geometrie und zeitgemäße Ausstattung. Besonders beliebt sind Modelle der Raymon Roadray-Serie, die sich für Training und längere Ausfahrten eignen.
Ridley ist der beste Beweis dafür, dass Belgier wirklich hervorragende Bikes bauen können. Im Jahr 1997 von Joachim Aerts gegründet, ist die flämische Rennrad Marke heute als Sponsor und Ausrüster im Profisport bekannt. Zu den beliebtesten Modellen zählen dabei Noah (Aero), Fenix (Endurance), Helium (Allrounder), die die verschiedensten Bedürfnisse abdecken. Getestet werden die Bikes unter härtesten Bedingungen im Ursprungsland des Radsports, Belgien.
Wer nur ein wenig mit dem Radsport vertraut ist, wird den Amerikanisch-Schweizer Premium-Radhersteller kennen. In der Branche gilt Scott als eine der innovativsten Marken, die immer auf dem aktuellen Stand der Technik und vielleicht auch sogar voraus ist. Um allen Zielgruppen gerecht zu werden, bietet Scott verschiedene Rennrad Modelle in allen Preisklassen an. Addict (Endurance), Plasma (Zeitfahren) oder Foil (Aero) – um an dieser Stelle eine kleine Auswahl der beliebtesten Modelle zu geben.
In puncto Steifigkeit, Aerodynamik, Komfort und Effizienz spielen die Rennräder von Specialized eindeutig in der höchsten Liga. Und das ist das folgerichtige Resultat aus der Wahl von hochwertigen Komponenten und stetigen Weiterentwicklungen am Rahmen. Oder würden sonst Fahrer wie Peter Sagan, Julian Alaphilippe oder Olympiasiegerin Anna von der Breggen auf die blitzschnellen Rennmaschinen der Kalifornier setzen? Zu den beliebtesten Modellen zählen das Tarmac (Allrounder), Allez (Aero) oder Roubaix (Enurace).
Zu den Specialized Rennrädern >
Stevens wurde 1991 in Hamburg gegründet und zählt heute zu den bekanntesten deutschen Fahrradmarken. Die Marke entwickelt Rennräder für unterschiedliche Leistungsstufen – vom Einsteiger-Modell bis hin zum Wettkampfrad. Besonders bekannt sind Modelle wie das Stevens Arcalis oder das Stevens Xenon, die mit geringem Gewicht, präzisem Handling und hochwertiger Ausstattung überzeugen.
Trek ist im US-Bundesstaat Wisconsin zuhause und zählt zu den weltweit größten Radherstellern der Welt. Das Familienunternehmen beschäftigt 2.500 Mitarbeiter und wird in mehr als 100 Ländern vertrieben. Bei der umfassenden Auswahl findet jeder Radsportler das passende Bike: Die Modelle Domane (Allrounder), Madone (Aero) oder Emonda (Light) zählen dabei zu den beliebtesten Rennrädern.
Das Urgestein in der Radbranche. Bereits seit 1906 produzieren die Italiener aus Rossano am südlichen Rand der italienischen Alpen schicke Rennräder. Und wie es das italienische Selbstverständnis verlangt, werden dabei keine halben Sachen gemacht. Die hervorragende Verarbeitungsqualität, tolle Optik und fortschrittliche Technologie machen die Straßenflitzer von Wilier so beliebt. Das Rennrad-Spitzenmodel hört auf den Namen Filante, weitere beliebte Modelle sind das 0 SLR und GTR.